Transaktionsvolumen
Im Jahr 2019 gab es in sämtlichen Katastralgemeinden der Marktgemeinde Lanzenkirchen (Frohsdorf, Haderswörth, Kleinwolkersdorf, Lanzenkirchen, Ofenbach) 68 Liegenschaftstransaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund € 19,75 Mio. Damit konnte das Gesamtvolumen des Jahres 2018 i. d. H. v. rund € 18,39 Mio. (92 Liegenschaftstransaktionen) übertroffen werden. Im Jahr 2017 lag das Gesamtvolumen noch bei rund € 11,07 Mio. (52 Transaktionen).
Vor allem die aufgrund der positiven Bevölkerungsentwicklung der Marktgemeinde Lanzenkirchen und die damit verbundene sehr gute Nachfrage nach unbebauten Wohnbaugrundstücken lässt das Gesamtvolumen ansteigen. Weiterhin besteht – trotz der noch nicht vollständig absehbaren Auswirkungen von COVID-19 – eine gute Nachfrage nach unbebauten Gewerbegrundstücken, die insbesondere durch die sichtbare positive Entwicklung der im Gewerbegebiet angesiedelten Unternehmen verstärkt wird.
Wohnbaugrundstücke
Im Jahr 2019 fanden 19 Transaktionen mit einem durchschnittlichen Preis über alle Lagen von € 115,– pro m² Grundstücksfläche statt. Die mittlere Grundstücksfläche betrug dabei 793 m². Der max. erzielte Grundstückspreis lag im Jahr 2019 bei € 150,– pro m² Grundstücksfläche. Während in mäßigen Lagen nur ein Preis von rund € 36,– pro m² erzielt werden kann, liegt dieser in den in der Marktgemeinde Lanzenkirchen weitaus überwiegenden guten bzw. sehr guten Lagen im Mittel bei € 106,– bzw. bei € 135,– pro m² Grundstücksfläche. In guten Lagen liegt die absolute Bandbreite zwischen € 62,– und € 122,– pro m² Grundstücksfläche, in sehr guten Lagen zwischen € 123,– und € 150,– pro m² Grundstücksfläche.
Von den Käufern von Wohnbaugrundstücken werden immer wieder das gute Kinderbetreuungsangebot sowie die Qualität der Pflichtschulen in der Marktgemeinde Lanzenkirchen, das Angebot der Schule Santa Christiana bis hin zum neuen Ortszentrum mit den künftigen Geschäftslokalen und dem Golfclub Linsberg positiv hervorgehoben. Um Qualitätsmerkmale bereinigt (Lagequalität, Grundstücksneigung, Beschattung, Konfiguration, Anbindung an öffentliche Verkehrsflächen, Bebauungsbestimmungen etc.) lässt sich seit Juli 2017 eine Preissteigerung für Wohnbaugrundstücke von rund 7,39 % p. a. und seit Jänner 2018 eine Preissteigerung von rund 6,98 % p. a. feststellen.
Ein- und Zweifamilienwohnhäuser
Im Jahr 2019 fanden 19 Transaktionen mit einem durchschnittlichen Preis über alle Lagen von rund € 302.000,– pro Ein- bzw. Zweifamilienwohnhaus statt. Die mittlere Grundstücksfläche lag dabei bei 760 m². Der max. erzielte Preis lag im Jahr 2019 bei rund € 739.000,–. In mäßigen Lagen sowie bei Ein- und Zweifamilienwohnhäusern in mäßigen bzw. renovierungsbedürftigen Ausstattungsqualitäten konnte eine Preisbandbreite zwischen rund € 55.000,– und € 110.000,– bei einem Durchschnittspreis von € 80.710,– erzielt werden.
Während in guten Lagen sowie bei guten Ausstattungsqualitäten im Mittel ein Preis i. d. H. v. € 192.400,– erzielt werden konnte, belief sich der Durchschnittspreis in sehr guten Lagen bei sehr guten Bau- und Ausstattungsstandards auf € 480.600,– pro Objekt. In guten Lagen liegt die absolute Kaufpreisbandbreite zwischen € 117.000,– und € 330.000,–, in sehr guten Lagen zwischen € 350.000,– und € 739.000,– pro Objekt.
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