Zusammenfassung unseres Fachartikels im Heft 1/2021 in der Zeitschrift für Liegenschaftsbewertung (ZLB)
Betreiber- bzw. Managementimmobilien
Co-Working-Spaces treten als Betreiber- bzw. Managementimmobilien in differenzierten Erscheinungsformen auf. Das Konzept des Betreibers sowie die konkreten Serviceleistungen, die vertragliche Gestaltung sowie die mittel- und langfristige Nachfrage der Endnutzer bestimmen die Beurteilung und Bewertung dieser Assetklassen.
Geschäftskonzept
Co-Working-Spaces stehen für die Anmietung eines Schreibtisches oder Büros in einem Gemeinschaftsgebäude, wo meist kreativ tätige Personen in einem Großraumbüro für sich allein oder gemeinsam an Projekten arbeiten. Der Arbeitplatz kann stunden-, tage- oder wochenweise gebucht werden, was flexibles Arbeiten ermöglicht.
Die Betreiber mieten die Räumlichkeiten i. d. R. mittel- bzw. langfristig vom Liegenschaftseigentümer und vermieten sie in Folge partiell an die Co-Working-User weiter. Die Vermietung kleinerer Einheiten (z. B. Einzelarbeitsplätze bzw. -räume, gemeinschaftlich genutzte Einheiten) an Endnutzer stelle die Haupteinnahmequelle der Betreiber dar.
Pacht- bzw. Ertragswertverfahren
Bei der Bewertung von Co-Working-Spaces sind die vertraglichen Grundlagen zwischen dem Betreiber und dem Liegenschaftseigentümer zu analysieren. Die Höhe des Ertragswerts kann i. d. R. mit Hilfe des Pachtwertverfahrens ermittelt werden, bei welchem anstelle der marktüblichen Mieterträge die marktüblichen Pachterträge angesetzt werden.
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